Frage von Boris K: Wenn die Aktienkurse fallen wollen viele verkaufen es muss doch aber auch Käufer geben?
Heute ist der Aktienmarkt in Deutschland stark eingebrochen aber eigentlich haben die Aktien doch nur ihren Besitzer gewechselt.Wie kommt es jedoch zu niedrigeren Kursen?
Sagt da einer er möchte sie so günstig wie möglich und er gibt der Bank vor für BMW Aktien höchstens 45 Euro zu bezahlen.(Kurs der Aktie 50).Jetzt verkauft einer zu 50 und dann kommt doch kein Geschäft zustande??Wie läuft das genau???

Beste Antwort:

Answer by Florri
Puuh, schwere Frage, ich glaube, das hat irgendwas mit den Limits zu tun, die man beim Aktienkauf und -verkauf angeben kann. Die Bank führt die Transaktion “Kauf” glaube ich erst in deinem Beispiel ab einem Aktienwert zu 45 € aus, bleibt der Wert über 45 €,kommt, meine ich keine Transaktion zustande. Aber genau kann ich dir das leider auch nicht sagen…..

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7 Responses to “Wenn die Aktienkurse fallen wollen viele verkaufen es muss doch aber auch Käufer geben?”

  1. wobbel1972 sagt:

    ist doch ganz einfach , wenn viele verkaufen und wenige kaufen muss der preis sinken…und dann finden sich halt wenige käufer….ist die nachfrage groß, steigt der preis.

  2. lacy48_12 sagt:

    Durch die unglaublich vielen faulen Kredite der US-Banken (Immobilien) schreiben viele Banken und Fonds rote Zahlen.
    Dadurch kommt es zu Kurseinbrüchen. Viele Aktionäre schmeißen daher jetzt ihre Nerven weg. Viele Anleger haben Aktien mit Krediten bezahlt. Sinkt nun der Kurs bekommen diese Anleger als erste kalte Füsse da sie ihre Kredite nicht mehr bedienen können.
    Hat man aber wirklich “flüssiges” Kapital, so lohnt es sich gerade jetzt zu kaufen.
    Auf diese Art werden die Reichen eben immer Reicher und die Armen………….

  3. funalf sagt:

    Die Börse ist Angebot und Nachfrage.
    Besteht keine Nachfrage, wie heute z.B, müssen die Notierungen revidiert werden um Käufer zu finden.
    Verkaufen viele kommt es zum Ausverkauf der Börse. Die Kurse fallen immer weiter und es finden sich keine Käufer in Markt.
    Durch diesen Vorgang reduziert sich der Gesamtwert der AG, die AG wird weniger wert.

    Z.B. 1.000.000 Aktion Kurs 50,00€ = AG Wert 50.000.000
    Bei Kurs 45,00€ = AG Wert 45.000.000

    Jetzt zu kaufen ist ziemlich riskant. Chart technisch sind nun wichtige Unterstützungslinien gebrochen, das heißt es drohen weitere Kursverluste.
    Die Profis kaufen erst, wenn der Aktienmarkt sich ausgekotzt hat und die Kurse einen Boden gebildet haben.

  4. ramsjoen sagt:

    Aktienkurse bilden sich prinzipiell durch Angebot und Nachfrage. An Tagen wie heute herrscht eine Verkaufspanik. Umgekehrt gibt es auch eine Kaufpanik.

    Bei solch einer Verkaufspanik verlieren viele Anleger die Nerven. Sie wollen nur noch weitere Verluste vermeiden und verkaufen ihre Aktien um jeden Preis, d.h. mit Orderzusatz “bestens”. Dadurch kommt ein Überangebot zustande. Diesen panischen Verkäufern stehen Käufer gegenüber, die limitierte Kauforders geben. Die Limits werden von den Käufern immer niedriger gesetzt, was zu weiter fallenden Kursen führt.

    Irgendwann haben dann alle “zittrigen Hände” (nach Kostolany) ihre Aktien verkauft. Die Umsätze sinken dann und die Kurse stabilisieren sich, da niemand mehr zu einem niedrigeren Preis verkaufen will – aber auch niemand zu einem höheren Preis kaufen will.

    Bei der Kaufpanik ist das anders herum. Die Kurse steigen, und dann wollen manche Leute noch um jeden Preis einsteigen, d.h. sie springen auf den fahrenden Zug auf. Sie geben Kauforders “billigst”, aber die Verkäufer geben ihre Verkauforders nur limitiert, wobei die Limits immer weiter nach oben geschraubt werden. Wir hatten dies in den letzten Tagen vor dem Platzen der Internetblase im Jahr 2000.

    Es läuft also etwas so, wie Du sagst. Würden die Verkäufte in Deinem Beispiel stur sagen, dass sie limitiert zu 50 Verkaufen und die Käufer stur, dass sie limitiert zu 45 kaufen, dann finden die beiden nicht zusammen. Die Umsätze gehen nach unten und der Kurs bleibt stabil in dieser Größenordnung.

  5. Klaus sagt:

    Der Kurs ist der Preis zu dem die meisten Geschäfte getätigt werden können. Gibt es mehr Verkaufs Aufträge als Nachfrage nach Aktien sinkt der Kurs. Im anderen Falle ist es genau umgekehrt. Solange Du deine Aktien nicht verkaufst stehen die Kursverluste (oder Gewinne) nur auf dem Papier, denn der Kurs kann sich ja schon Morgen wieder ändern.

  6. bob sagt:

    Ist ganz einfach – da niemand für diese Aktie 50€ zahlen will aber man will oder muss verkaufen senkt man den Verkaufspreis so lange bis jemand sagt okay für diesen Preis kaufe ich. So lange wie niemand sag ich kaufe fällt der Preis. Sehr schwierig ist es wenn eine Aktie “madig” ist dann findet sich kein Käufer also fällt der Preis so lange bis einer kauft – oftmals im freien Fall. Das Ganze hat dann seine Grenze wenn der Börsenleiter die Aktie aussetzt (also ganz oder zeitweilig vom Markt nimmt), die Aktiengesellschaft selber einschreitet oder die Aktie bei einem Wert von 0 angekommen ist. Alle diese Möglichkeiten haben erheblich negativen Folgen für die AG. (ist übrigens am neuen Markt als er noch existierte zum Schluss täglich mehrmals passiert)

  7. Basis55 sagt:

    Den Preis bestimmen die Kunden.
    Jeder kann sein Kaufwunsch LIMITIEREN also du willst für eine bestimmte Aktie maximal 45,00€ bezahlen. Dann kommt dieser Kuafwunsch in die ORDERLISTE..

    Wollen die Verkäufer aber Minimum 50,00 € haben, dann wird dein Angebot nicht ausgeführt. Fällt der Kurs und jemand ist bereit mit Limit 45,00 € zu verkaufen, dann kann der Broker die beiden Order ausführen.

    Würde der Kurs dann wieder auf über 45,00 z.B. 50,00 € steigen (möglicherweise durch Nachrichten beeinflusst) dann kannst du BESTENS oder besser mit LIMIT 49,00 € verkaufen und du hast ein Gewinn realisiert.

    Fällt der Kurs allerdings unter 45,00 € dann musst du auf bessere Zeit warten oder notfalls mit Verlust verkaufen.

    Alles Klar?

    Beste Grüße

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